Für die Praxis
Die Akte kommt mit —
aber nur so weit, wie die Halterin sie öffnet
MiauID ist die Pflege- und Gesundheitsakte, die eine Katze ihr Leben lang begleitet. Für Sie als Praxis heißt das zweierlei: ein strukturierter Vorbericht statt eines Zettels aus der Handtasche — und eine Freigabe, die von selbst abläuft.
Das Problem, das wir tatsächlich lösen
Der Verlauf einer chronisch kranken Katze liegt heute in drei WhatsApp-Verläufen, einem Karton mit Befunden und dem Gedächtnis der Halterin. Was in der Sprechstunde ankommt, ist selten das, was Sie brauchen: seit wann, wie oft, welches Präparat in welcher Dosis, welches Gewicht vor sechs Monaten.
MiauID sammelt genau diese Angaben im Alltag der Halterin — bei der Fütterung, bei der Gabe, beim Wiegen — und nicht erst im Wartezimmer aus dem Gedächtnis.
Der Vorbericht ist eine Zusammenfassung, kein Daten-Dump
Ein vollständiger Verlauf ist für die Sprechstunde unbrauchbar. Der PDF-Vorbericht ist deshalb bewusst kurz und immer gleich aufgebaut:
| Abschnitt | Inhalt |
|---|---|
| Identität | Foto, Geburtsdatum, Geschlecht, Kastration, Mikrochipnummer |
| Kritisch | Bekannte Allergien, bestehende Erkrankungen, aktive Medikation |
| Aktuelle Ernährung | Produkt, Tagesmenge, Diäthinweis |
| Gewicht | Aktueller Wert und Verlauf |
| Therapietreue | Gaben der letzten 30 bzw. 90 Tage |
| Impfungen | Datum und Gültigkeit |
| Symptome | Zeitpunkt und Häufigkeit der letzten Einträge |
| Besuche | Diagnosen nur dann, wenn sie aus einer Praxis stammen |
| Befunde | Verzeichnis der hinterlegten Dokumente |
Woher ein Eintrag stammt, steht am Eintrag
Jeder Eintrag trägt seine Herkunft: von der Halterin erfasst, aus einem Dokument übernommen, tierärztlich bestätigt, aus einer Praxis stammend oder von einem Gerät gemessen. Eine Halterinnen-Notiz kann so nie wie ein Praxisbefund aussehen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Sie der Akte überhaupt begegnen können, ohne alles nachprüfen zu müssen.
Was MiauID ausdrücklich nicht ist
- Keine Diagnose, keine Verschreibung, keine Dosisänderung. Die App hält fest, rechnet, erinnert und fasst zusammen. Sie beurteilt nicht.
- Kein Ersatz für den EU-Heimtierausweis und keine amtliche Mikrochip-Registrierung. Beides sind Rechtsdokumente und bleiben es.
- Keine Ernährungsverordnung. Therapeutische, renale oder diabetische Diäten sind Ihre Entscheidung; der Mengenrechner der App tritt nicht an ihre Stelle.
- Kein Rückkanal in Ihre Praxissoftware. Vet Share ist heute ausschließlich lesend. Ein Schreibzugriff aus der Praxis in die Akte ist geplant und wird nicht ohne verifizierte Praxisidentität kommen.
Pilotplätze für Praxen
Wir vergeben eine kleine Zahl von Pilotplätzen an Praxen und Kliniken, die Vet Share und den Vorbericht im echten Sprechstundenbetrieb mit uns durchsprechen — bevor die Cloud-Phase gebaut ist, nicht danach.
Was ein Pilotplatz bedeutet: Sie sehen die Entwürfe früh, Ihre Einwände ändern das Produkt, und wir bauen den Vorbericht auf das hin, was in einer Sprechstunde tatsächlich in zwei Minuten gelesen wird. Kosten entstehen Ihnen keine, und wir versprechen im Gegenzug keine Empfehlung und keine Nennung Ihrer Praxis ohne Ihre Freigabe.
Ehrlicher Stand: Vet Share ist entworfen und noch nicht in Betrieb. Es gibt heute kein Praxisportal, in das Sie sich einloggen könnten, und keine Freigabe, die Sie öffnen könnten. Was es gibt, ist die Möglichkeit, dieses Portal mitzugestalten. Wir sagen das lieber deutlich, als eine Anmeldemaske zu zeigen, hinter der nichts steht.